TSV Heiningen – SG Ober-/Unterhausen, Samstag 20:00 Uhr

Von Hansjörg Ksis

Für den TSV Heiningen steht am kommenden Samstag um 17.45 Uhr im Heimspiel gegen die SG Ober-/Unterhausen bereits einiges auf dem Spiel. Mit zwei Punkten aus fünf Partien bleibt die Mannschaft deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Gegen den Aufsteiger, der mit 6:6 Punkten eine ausgeglichene Bilanz aufweist, soll nun der dringend benötigte Erfolg gelingen.

Ausschlaggebend für den bislang unbefriedigenden Saisonverlauf ist vor allem die fehlende Stabilität über 60 Minuten. Zu selten gelingt es dem TSV, sein Leistungsniveau über längere Spielphasen aufrechtzuerhalten. Individuelle Fehler und falsche Entscheidungen in Schlüsselsituationen haben wiederholt den Ausschlag zuungunsten der Heininger gegeben. Entsprechend ärgerlich sind die überwiegend knappen Niederlagen, die bei konsequenterem Spiel durchaus vermeidbar gewesen wären.

Die kämpferische Einstellung ist dabei nicht das Problem. Vielmehr agiert der TSV in entscheidenden Phasen mit zu wenig Geduld und Übersicht. Im Bestreben, Verantwortung zu übernehmen und Aktionen zu erzwingen, werden die handballerischen Grundlagen bisweilen vernachlässigt. Im Angriff braucht es deshalb mehr Ballsicherheit, ein besseres Timing und eine konsequente Vorbereitung der Abschlüsse. Entscheidend wird sein, den Druck auf die gegnerische Abwehr durch klare Abläufe aufrechtzuerhalten und die sich bietenden Möglichkeiten überlegt auszuspielen.

Mit der SG Ober-/Unterhausen gastiert eine Mannschaft in Heiningen, die aktuell nur schwer einzuschätzen ist. Die letzten direkten Vergleiche liegen noch in gemeinsamen Württembergliga-Zeiten. Mit 6:6 Punkten hat der Aufsteiger bislang jedoch eine solide Bilanz vorzuweisen.

Für die Gastgeber kommt es darauf an, Einsatzbereitschaft und spielerische Disziplin über die gesamte Begegnung zusammenzubringen. Weniger technische Fehler, eine bessere Entscheidungsqualität und mehr Konsequenz in den spielentscheidenden Situationen sind die Voraussetzungen, um die nächste enge Partie auf die eigene Seite zu ziehen.