VfL Pfullingen – TSV Heiningen 30:18
Von Hansjörg Ksis
Die Handballerinnen des TSV Heiningen haben auch ihr zweites Saisonspiel verloren. Beim VfL Pfullingen musste sich die Mannschaft von Trainer Rafael Lier deutlich mit 18:30 geschlagen geben und steht damit nach zwei Partien mit 0:4 Punkten bereits unter Zugzwang.
Dabei gingen die TSV-Frauen stark ersatzgeschwächt in die Begegnung. Mehrere Spielerinnen standen krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Hinzu kam, dass mit Meli Scheel und Emma Derad zwei Leistungsträgerinnen bereits während der Partie verletzungsbedingt ausfielen. Wie lange beide fehlen werden, ist derzeit noch ungewiss.
Die personellen Probleme dürfen allerdings nicht als alleinige Erklärung für die deutliche Niederlage herhalten. Zu viele Spielerinnen blieben in Pfullingen deutlich unter ihrer Normalform. Vor allem bei den grundlegenden Dingen offenbarte Heiningen Schwächen. Technische Fehler, ungenaue Zuspiele und fehlende Konsequenz in den entscheidenden Situationen machten es dem Gastgeber immer wieder leicht.
Für die junge TSV-Mannschaft gilt es deshalb, in den kommenden Trainingseinheiten gezielt an diesen Fehlerquellen und vor allem an den Handball-Basics zu arbeiten. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart ist der Druck bereits gestiegen, den Anschluss nicht frühzeitig zu verlieren.
Dabei kommt die anstehende Pause möglicherweise zum richtigen Zeitpunkt. Am kommenden Wochenende sind die TSV-Frauen spielfrei und können die Zeit nutzen, um sich personell zu regenerieren und an den erkannten Schwachstellen zu arbeiten.
Weiter geht es am 10. Oktober mit einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe. Um 20 Uhr gastiert Heiningen beim starken Aufsteiger TSV Neckartenzlingen.
Es spielten:
Jana Sbrzesny, Carolin Buchele, Marie Mauermann; Anna-Laura Kohnle 3, Emma Derad 4, Leni Körner, Lina Vögl, Thessa Straub, Alicia Passek, Sina Hasert 1, Mia Dolderer 1, Anna Außerlechner, Melanie Scheel, Katharina Schloot 6, Lisa-Charlotte Leiber 2.

