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M1: TEAM Staren überrollt die MTG Wangen in der zweiten Halbzeit

Männer 1 :  MTG Wangen  29 : 25  (11 : 14)

Männer 1 :  MTG Wangen  29 : 25  (11 : 14)

Teamarbeit war gegen die MTG Wangen/Allgäu gefragt

 

Es war ein Spiel, wie man es erwarten durfte. Die MTG Wangen spielte ihre Angriffe sehr ruhig aus und versuchte den Heiningern das Tempo in ihrem Spiel zu nehmen. Dies ging am Anfang auch voll auf und so führte Wangen in der zwölften Spielminute mit 7:4 in der Heininger Voralbhalle.  Die Staren waren einfach nicht heiß genug in der Anfangsphase und leisteten sich zu viele Fehlwürfe gegen eine sehr gute Defensive der MTG. Durch die Hereinnahme von Julian de Boer auf der Mitte Position fanden die Staren nun bessere Lösungen und Felix Frey konnte zum 9:9 ausgleichen.  Wangen nahm eine Auszeit und danach machten die Männer von Marcus Graf drei technische Fehler.  Wangen war wieder 12 : 9 in Führung gegangen und durch einen Rückraumkracher von de Boer konnte das TEAM Staren auf 14:11 zur Halbzeit verkürzen.

 

Felix Frey zeigte eine tolle Leistung

 

Coach Marcus Graf musste wohl die richtigen Worte in der Kabine gefunden haben und hierdurch kamen die Staren wie verwandelt aus der Kabine. In der Abwehr wurde hervorragend gedeckt, im Angriff kombinierte man flüssig und fand so endlich zum eigenen Tempohandball. So ging es über die Spielstände 15 : 14, 22 : 20 zum 27 : 23 für Heiningen Richtung Sieg. Marc Kuttler bekam noch die Rote Karte für ein völlig unnötiges Foul an Felix Kohnle. Felix Frey erhöhte auf 28 : 23 und krönte somit seine beste Saisonleistung. Am Ende stand ein verdienter 29 : 25 Erfolg der Staren, die sich durch diesen Sieg oben in der Tabelle  festsetzen können.

Erzielte in der zweiten Halbzeit immer wieder wichtige Tore für den TSV: Kapitän Julian de Boer

 

Es spielten: Rieker, Braun; Gross 1 , C. Zöller 4, R. Zöller 1, Hartl , de Boer 5 , Frey 3, Unseld 1 ,  Dannenmann 1, Rummel 4, Neudeck, Djokic 1 , Kohnle 8/4.

 

Fabian Gross

 

Chris Zöller

 

 

F1: Stärke bewiesen

Frauen 1  –  SG Schozach-Bottwartal  24 : 23  (11 : 11)

Frauen 1  –  SG Schozach-Bottwartal  24 : 23  (11 : 11)

Von Hansjörg Ksis:

Fotos: schwaben-foto.com

 
Spitzenspiele werden in den häufigsten Fällen ihrem
Anspruch nicht gerecht. Aber Ausnahmen  bestätigen
die Regel. So auch in dieser Partie. Beide Mannschaften
zeigten hochklassigen Frauenhandball und unterstrichen

damit ihre Spitzenposition in der BWOL.

 

Umkämpft war die Partie gegen den Aufsteiger SG Schozach/Bottwartal: Lisa Maier

 

Gehandicapt ging der TSV Heiningen in dieses Spiel.
Ronja Weißer und Jelena Djokic standen überhaupt nicht zur
Verfügung, während Pia Klages und Lisa Maier zumindest
teilweise einsatzfähig waren. Keine gute Voraussetzungen
gegen die von Ex-Bundesligaspielerin Alisa Berger angeführten
Gäste. Aber die TSV-Frauen verkauften sich bis zur Halbzeit
erstaunlich gut. Mit Einsatz und Engagement bot man den
als Titelfavoriten gehandelten Beilsteinerinnen Paroli und hielt

das Spiel ausgeglichen.

 

Überragend: Anna-Laura Vogl mit 15 erzielten Toren

 

Das war auch die ausgegebene Marschroute für die zweite
Hälfte. Doch Schwächen im Abschluss ließen die Gäste
innerhalb von zehn Minuten auf 13:19 davonziehen. Quo Vadis
TSV fragten sich dann viele der anwesenden Zuschauer in der
gut besuchten Voralbhalle. Die Antwort gab dann die Mannschaft
um Trainer Gerd Römer in eindrucksvoller Weise. Angeführt von
der überragenden fünfzehnfachen Torschützin Anna-Laura Vogl
und den jetzt verstärkt eingesetzten Pia Klages und Lisa Maier
kämpften sich die TSV-Frauen zurück ins Spiel. Jetzt zahlte sich
der breit aufgestellte Kader Heiningens aus. Während die Gäste
wenig Wechselmöglichkeiten hatten und immer mehr auf Alisa
Berger angewiesen waren, konnte der TSV taktisch flexibler
agieren. Vier Minuten vor Ende konnte Heiningen ausgleichen
und hatte spätestens ab diesem Zeitpunkt die stärkere Physis
aufzuweisen. Der Spielerin des Abends, Anna-Laura Vogl, blieb
es dann vorbehalten in der 59. Spielminute das Spiel mit dem
24:22 zu entscheiden. Der SG Schozach-Bottwartal kam dann
zwar noch auf einen Treffer heran, zu mehr als dieser Ergebniskosmetik

reichte es jedoch nicht.

 

Emotion Pur: unbändiger Wille der Bonitas

 

Damit bleiben die TSV-Frauen in der Erfolgsspur und belegen nun den
vierten Tabellenplatz in der BWOL. Aber Zeit zum Luft holen ist
der Mannschaft nicht vergönnt. Am kommenden Donnerstag gastiert
man im HVW-Pokal um 16 Uhr bei der SG Hofen/Hüttlingen gefolgt
von der schweren Auswärtspartie am Samstag (18 Uhr) bei der

HSG Leinfelden-Echterdingen.

 

 

Baars, Thiemann, Buchele – Vogl (15/6), Klages, Baumeister (3), Walter,

Ullmann, Mohr, Raab, Kühnrich (1), Philipp (2), Maier, Scheel (3)

 

Victoria Philipp bei einem sehenswerten Treffer

 

Sensationeller Abend in der Voralbhalle

Zwei Siege – tolles Oktoberfest

Zwei Siege – tolles Oktoberfest

Besser hätte es nicht laufen können! Die Bonitas legten mit einer phantastischen kämpferischen Einstellung den Grundstein für einen stimmungsvollen Abend in der sehr gut besuchten Voralbhalle. Nach einem sechstore Rückstand drehten die Bonitas auf und bezwangen die Gäste der SG Schozach/Bottwartal mit 24 : 23.

 

Quelle: Schwaben-foto.com

Anschliessend bezwang das TEAM Staren die Gäste der MTG Wangen ebenfalls in einer umkämpften Partie mit 29 : 25. Somit war der Grundstein für ein stimmungsvolles Oktoberfest in der Voralbhalle gelegt.

Viele Fans des TSV kamen in Tracht und trugen somit zu einem tollen Ambiente bei. Die Gäste wurden bestens mit den Bierspezialitäten von Getränke Heidle versorgt und Manne Schurr vom Bistro Voralbhalle verwöhnte die Gäste unter anderem mit einem leckeren Bierbraten sowie Allgäuer Leberkäse.

Hier ein herzliches Dankeschön an Getränke Heidle  sowie Manne Schurr für die Unterstützung zu diesem phantastischen Abend.

Auf jedenfall war das Oktoberfest ein gelungener Auftakt und wird im nächsten Jahr sicherlich wieder stattfinden.

 

Das Team vom Getränke Heidle versorgte bestens die Gäste. Ein herzliches Dankeschön an die Familie Tonn.

Ein herzliches Dankeschön an Manne Schurr vom Bistro Voralbhalle

 

 

 

 

 

 

M1: Staren empfängt die MTG Wangen

Samstag um 20:00h  Männer 1 – MTG Wangen/Allgäu

Samstag um 20:00h  Männer 1 – MTG Wangen/Allgäu

Für das TEAM Staren steht mit der MTG Wangen der nächste schwere Brocken an, die am Samstag um 20:00h in der Voralbhalle gastieren.

 

Wangen hat die letzten sechs Spiele in Folge gewonnen und sich in einen wahren Rausch gespielt. Da kommt eine richtig gute Mannschaft nach Heiningen, die uns alles abverlangen wird, ist sich Torwarttrainer Andres Fuß sicher. Die Staren konnten sich diese Woche  absolut auf dieses Spiel fokussieren. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Kapitän Julian de Boer.  Wir müssen da weitermachen, wo wir in Wolfschlugen begonnen haben und dann einfach dieses Spiel gewinnen, so Trainer Marcus Graf.

 

  fotokunst-nick.de

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Kapitän Julian de Boer.

 

Die MTG Wangen hat vor drei Jahren einen Umbruch eingeleitet, der nun Früchte trägt. Um den Kapitän und Ausnahmespieler Aaron Mayer sind sicherlich Marc Kuttler und Elija Mayer die treibenden Kräfte.  Aber die Staren sind selbstbewusst genug um diese schwere Aufgabe zu meistern. Um sich weiter oben in der Tabelle fest zu setzen ist ein Heimsieg Pflicht für das TEAM Staren.

 

 

In der Heininger Voralbhalle findet wieder ein Doppelspieltag statt. Um 17.45 Uhr starten die Frauen mit dem Spiel gegen die SG Schozach/Bottwartal und um 20.00 Uhr beginnt das Männerspiel. Als Rahmenpogramm findet der Spieltag unter dem Motto „Oktoberfest“ in der Heininger Voralbhalle unter anderem mit einer Bierprobe statt. Der TSV würde sich freuen, wenn möglichst viele Fans in Tracht zum Spiel erscheinen würden. Als kleines Dankeschön gibt es für jeden Gast, der in Tracht erscheint, ein firschgezapftes gratis!

F1: Schwere Aufgabe gegen Aufsteiger

Samstag um 17:45h   –   Frauen 1 – SG Schozach/Bottwartal

Samstag um 17:45h   –   Frauen 1 – SG Schozach/Bottwartal

Von Hansjörg Ksis:

 

Am kommenden Samstag (17.45 Uhr) gastiert der BWOL-Aufsteiger
SG Schozach/Bottwartal in der Heininger Voralbhalle. Die Gäste vom
Fuße der Löwensteiner Berge sind schon seit mehrerem Spielzeiten
für leistungsstarken Frauenhandball bekannt. Nach dem überlegenen
Aufstieg in die BWOL spielt das Team um Ex-Bundesligaspielerin

Alisa Berger auch hier bereits eine führende Rolle.

 

Fehlte letzte Woche verletzungsbedingt: Pia Klages

 

Für die TSV-Frauen geht es darum, den positiven Aufwärtstrend aus
der Partie gegen Waiblingen fortzusetzen. Ob dabei alle angeschlagenen
Spielerinnen zur Verfügung stehen werden wird sich wohl erst kurz
vor Spielbeginn entscheiden. Dabei muss auch berücksichtigt werden,
dass kommende Woche gleich zwei Spiele hintereinander anstehen.
An Allerheiligen gastiert das Team um Trainer Gerd Römer im HVW-Pokal
bei der SG Hofen/Hüttlingen und muss dann am Samstag darauf bei der
HSG Leinfelden/Echterdingen antreten. Es gilt hier also die Kräfte gezielt
zu bündeln um weiter in der Erfolgsspur bleiben zu können.

M1: Staren entführen einen Punkt beim Tabellenführer

TSV Wolfschlugen – Männer 1   29 : 29  (12: 15)

TSV Wolfschlugen – Männer 1   29 : 29  (12: 15)

 

Nach dem Spiel am Samstagabend wusste keiner so genau, ob er sich über den Punkt freuen soll oder über einen verlorenen Punkt ärgern sollte.

Die Staren starteten mit ihrer 3:2:1 Abwehr und fanden super in das Spiel. Robin Zöller auf der vorgezogenen Position nahm den Hexenbannern den Schwung in Ihrem Aufbauspiel und Rieker dahinter im Tor sehr gut ins Spiel und so erhöhte Marc Dannenmann nach sechs Minuten auf 4:1 für die Gäste. Nun fanden die Schiedsrichter, daß man wohl so ein Spitzenspiel nicht so einseitig gestalten kann und stellten zweimal in Folge Chris Zöller mit zwei Minuten vom Feld. Wenn sie das so entscheiden, dann muss man damit leben. Allerdings wurden halt nur wir vom Feld gestellt und Wolfschlugen hat die erste Zeitstrafe in der 42 Spielminute. Das ist schon bitter für uns, so der verletzte Kapitän Julian de Boer. In der Tat war das Zeitstrafen Verhältnis schon ungerecht verteilt. Allerdings ließen sich die Spieler von Marcus Graf nicht aus dem Konzept bringen und erhöhten den Druck in der Deckung und kamen so wieder zu Ballgewinnen und konnten über 6 : 8 auf 10 : 13 erhöhen. In dieser Phase waren weder Marc Dannenmann noch Felix Kohnle zu stoppen.  Mit einem super herausgespielten Tor von Felix Frey erhöhten die Staren auf 15:11, doch der schnelle Außen von Wolfschlugen schaffte noch das 15:12 zur Halbzeit.

 

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte der Tabellenführer aus Wolfschlugen. Dieser schaffte in der 34. Spielminute den Anschluss zum 16 : 17. In Folge wurden beide Trainer binnen 30 Sekunden mit eine gelben Karte verwarnt, da sie sich über die Fehlentscheidungen beschwerten.

 

Yanik Braun entschärfte in Folge zwei  7m von Bauer und Friederich und der Starenexpress rollte wieder. Heiningen zog auf vier Tore zum 21:17 davon. Danach sah sich Veit Wager zu seiner Auszeit gezwungen und Heiningen spielte überraschend mal wieder mit doppelter Unterzahl. Doch auch diese Phase überstanden die Staren und konnten bis zu 24:25 in Führung bleiben.  Die taktische Umstellung von Wolfschlugen auf eine Manndeckung gegen Felix Kohnle zeigte jetzt Ihre Wirkung und Wolfschlugen kam noch mal beeindruckend zurück und ging mit 27 : 25 und 29 : 27 in Führung.

 

Erzielte den Ausgleich mit einem direkt Freiwurf nach Spielende: Felix Kohnle

 

Doch das TEAM Staren wollte unbedingt einen Punkt mit nach Hause nehmen und so war es dann Felix Kohnle, der mit einem direkten Freiwurf nach Spielende den Ausgleich zum  29:29 erzielte. Das war ein hartes Stück Arbeit und wir waren hier 45 Minuten die klar bestimmende Mannschaft. Umso glücklicher sind wir jetzt am Schluss über den einen Punkt, den wir in Wolfschlugen mitgenommen haben. Nächste Woche gastiert dann die MTG Wangen zum nächsten Spitzenspiel in der Heininger Voralbhalle so Marcus Graf.

 

Es spielten: Rieker, Braun; Gross , C. Zöller 2, R. Zöller 3, Hartl , de Boer , Frey 1, Unseld ,  Dannenmann 6, Rummel 4, Neudeck, Djokic , Kohnle 13/3, Heim

F1: Heiningen kommt wieder in die Spur

VfL Waiblingen  –  Frauen 1   22 : 23  (13 : 13)

VfL Waiblingen  –  Frauen 1   22 : 23  (13 : 13)

Von Hansjörg Ksis:

Nach zwei Niederlagen in Folge und von Verletzungssorgen
geplagt standen die Ausgangsvoraussetzungen für das
schwere Auswärtsspiel beim Drittliga-Absteiger
VfL Waiblingen unter keinem guten Stern. Zwar versuchten
Pia Klages und Ronja Weißer alles erdenklich mögliche
um auflaufen zu können, doch spätestens nach dem
Aufwärmen war klar: Einsatz nicht möglich. Wenigstens

gab Anna-Laura Vogl vor der Partie grünes Licht.

 

Konnte nach ihrer Verletzung wieder mitwirken: Anna-Laura Vogl

 

Heiningen startete verhalten in das Spiel. Es dauerte seine Zeit
bis sich der TSV auf die recht einfach strukturierte Spielweise
der Gastgeber eingestellt hatten. Diese versuchten immer
wieder ihren wurfgewaltigen Rückraum in Position zu bringen,
um die bekannt starke 6/0 Deckung des TSV zu umgehen.
Das war in Hälfte eins auch durchaus von Erfolg gekrönt. Aber
der TSV hielt dagegen. Zwar war die Fehlerquote immer noch
höher als gewünscht, aber die Mannschaft kämpfte um jeden
Ball und hatte mit Anna-Laura Vogl, Lisa Maier und Melanie
Scheel wieder Leistungsträgerinnen die wieder Verantwortung
übernahmen. Und der TSV konnte sich steigern. Denn in Hälfte
zwei war die Abstimmung der Heiningerinnen besser. Waiblingens
Rückraum wurde nahezu neutralisiert und das eigene Spiel nahm
an Präzision zu. Zehn Minuten vor Spielende ging der TSV mit
zwei Toren Vorsprung in Führung, konnte diese aber nicht ausbauen.
Waiblingen verkürzte und hatte mit dem letzten Angriff die Chance,
den Ausgleich zu erzielen. Aber Caro Buchele im TSV-Tor wußte

dies mit einer Glanzparade zu verhindern.

TSV-Trainer Gerd Römer: „Diesmal wurden wir für unseren Kampf
belohnt und die zweite Hälfte des Spiels läßt uns wieder positiv

in die Zukunft blicken.“

Am kommenden Samstag gilt es nun diesen Schwung mitzunehmen.
Dann gastiert um 17.45 Uhr das Top-Team aus Schozach/Bottwartal

in der Heininger Voralbhalle.

Baars, Buchele, Thiemann – Vogl (9/4), Baumeister (1), Walter, Ullmann,
Weißer, Mohr, Raab, Kühnrich (1), Philipp, Maier (7), Scheel (5/1)

M1: TEAM Staren vor nächster Bewährungsprobe

Samstag 20:00h,  TSV Wolfschlugen  –  Männer 1

Samstag 20:00h,  TSV Wolfschlugen  –  Männer 1

Für die 1. Männermannschaft des TSV Heiningen steht am Samstag die nächste Bewährungsprobe an. Hierbei sind die Staren beim ungeschlagenen Tabellenführer des TSV Wolfschlugen zu Gast.

 

Seine Routine wird wieder gefragt sein – Robin Zöller

 

Nach dem intensiven Derby gegen die SG Lauterstein mußte die Mannschaft um das Trainerduo Marcus Graf und Mike Wolz die 26 : 29 Niederlage möglichst schnell abhaken um sich optimal auf das nächste Derby gegen die Hexenbanner vorbereiten zu können. Hierbei gilt es aus den Fehlern in der Schlußphase der Party gegen Lauterstein die Lehren zu ziehen. „Wir müssen in einer hektischen und engen Partie cleverer agieren und dürfen uns nicht durch unnötige Fehler und überhastete Würfe um den Lohn unserer Arbeit bringen“ so Trainer Marcus Graf. Gelingt es der Mannschaft sich an die vorgegebene Taktik zu halten sowie sich über einen unbändigen Willen gegen die Hexenbanner zu stemmen, dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit wieder eine heiß umkämpfte sowie enge Partie bis zum Schluß auf die Handballfans in der Sporthalle beim Sportzentrum in Wolfschlugen warten.

 

Daß dies nicht einfach werden wird, sind sich die Verantwortlichen beim TSV Heiningen einig. Schließlich verstärkte sich der TSV Wolfschlugen zur neuen Runde mit mehreren erfahrenen Spielern. Vor allem gilt es die Wirkungskreise von Mittelmann Patrick Bauer einzuschränken, der in den bisherigen sechs Spielen mit 41 Treffern knapp sieben Tore im Schnitt für die Hexenbanner erzielte. Ebenfalls ist der ehemaliger Heininger Marcel Planitz nicht zu unterschätzen, der ebenfalls zu den Haupttorschützen mit bisher 34 erzielten Treffern der Gastgeber zählt. Ein Beweis für die Heimstärke der Hexenbanner ist der Heimsieg gegen die SG Lauterstein. Dort lag die SG eine Viertelstunde vor Schluß mit 24 : 29 in Führung und der TSV gewann schließlich die Partie noch mit 33:32.

 

Auf jedenfall wird auf beide Teams eine Partie vor einer großen Zuschauerkulisse zu erwarten sein. Deshalb freut sich das TEAM Staren um jeden Fan, der die Reise nach Wolfschlugen antreten wird.

F1: zu Gast beim Aufsteiger

VfL Waiblingen – Frauen 1, Samstag 15:15h

VfL Waiblingen – Frauen 1, Samstag 15:15h

Von Hansjörg Ksis:

 
Am kommenden Samstag (15.15 Uhr) gastieren die Handballfrauen des
TSV Heiningen bei der Zweitliga-Reserve des VFL Waiblingen. Der
letzjährige Drittligist ist schwer einzuschätzen, hat aber mit einem
Sieg gegen das Top-Team aus Schozach/Bottwartal aufhorchen

lassen.

Für die TSV-Frauen kommt es nach zwei Niederlagen in Folge darauf
an, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Ob die verletzten
Leistungsträgerinnen wieder voll einsatzfähig sind, wird sich wohl
erst vorort entscheiden. Der TSV besitzt aber einen auch in der Breite
gut aufgestellten Kader, der durchaus in der Lage ist Ausfälle zu
kompensieren. Vielmehr kommt es darauf an, die Fehlerquote zu
minimieren und an der Chancenverwertung zu arbeiten. Sollte
dies gelingen, dürfte einem weiteren Erfolg nichts im Wege stehen.

M1: Lauterstein stürmt die Festung Voralbhalle

Männer 1 – SG Lauterstein   26 : 29  (13 : 13)

Männer 1 – SG Lauterstein   26 : 29  (13 : 13)

Von Markus Munz:

Bilder: fotokunst-nick.de, Privat

 

Die SG Lauterstein hat die Festung des Tabellenführers gestürmt und dem TSV Heiningen beim 26:29 (13:13) die erste Niederlage der Saison beigebracht.

Lauterstein agierte insgesamt reifer und lag fast über die gesamte Spielzeit in Führung, während die Heininger vor 600 Zuschauern ihr Spiel auch wegen des angeschlagenen Julian De Boer nicht voll zur Entfaltung brachten. Das Torhüterduell ging zudem klar an den Lautersteiner Matthias Nagel, auch wenn der bei Heiningen eingewechselte Yanik Braun ebenfalls gute Paraden zeigte. „Es war heute sensationell vor so einem Publikum, dafür spielen wir Handball“, jubelte Matthias Nagel, „kämpferisch war das einmalig von uns. Wir sind ruhig geblieben und waren da, wenn es drauf ankam.“

Erik Rummel setzte sich öfters am Kreis kraftvoll durch

 

Lauterstein schien bereits nach 45 Minuten bei einer 23:19-Führung auf der Siegerstraße. Eine doppelte Überzahl ließ den TSV Heiningen jedoch wieder herankommen. Die Schiedsrichter hatten dem Lautersteiner Steffen Nägele nach einem Foul an Felix Kohnle die Rote Karte gezeigt. „Wir haben heute nicht den Punch gehabt, um bei 24:23 den Sack für uns zuzumachen“, haderte Julian De Boer, „Lauterstein hat bei Ballbesitz mehr Kaltschnäuzigkeit gezeigt und deshalb den Sieg auch verdient.“ Sechs Minuten vor Schluss waren beim 24:24 die Karten wieder neu gemischt. Beim nächsten Heininger Angriff wurde auf Stürmerfoul entschieden, Lauterstein gelangen in der Folge zwei blitzsaubere Gegenstoßtore durch Jonas Villforth zur Vorentscheidung. In Unterzahl legte Villforth, der den im Gesicht verletzten Tim Lackinger, sechsfacher Torschütze der ersten Halbzeit, nahtlos ersetzte, das 25:27 (58.) nach. Christian Stuber entschied sechzig Sekunden vor Schluss mit dem 25:28 eine spannende Partie zu Gunsten der SG Lauterstein. Erik Rummel und der zehnfache Torschütze Jochen Nägele stellten den Endstand her. „Wir haben in den entscheidenden Situationen kühlen Kopf bewahrt und auch in Unterzahl gut gearbeitet“, erklärte SGL-Trainer Timo Funk, „wir sind eher hektisch geworden, wenn wir in Führung lagen. Kämpferisch war die Leistung meiner Mannschaft heute allererste Sahne.“

Chris Zöller konnte sich nicht gegen die Niederlage stemmen.

 

Auch die Umstellung seiner Abwehrformation nutzte dem TSV Heiningen an diesem Tag letztlich nichts. „Damit haben wir Lauterstein zwar nochmals vor Probleme stellen können, aber insgesamt waren sie cleverer und haben verdient gewonnen“, gratulierte TSV-Coach Marcus Graf, „immer wenn wir die Chance hatten, zu gewinnen, haben wir einfache Fehler gemacht. Vielleicht hat der eine oder andere bei dieser tollen Atmosphäre heute etwas weiche Knie bekommen.“

Felix Kohnle vor einer großen Zuschauerkulisse

 

TSV Heiningen: Rieker, Braun; Gross, C. Zöller (3/1), R. Zöller (2), Hartl, De Boer (5), Frey, Unseld (4), Dannenmann (3), Rummel (3), Neudeck, Djokic, Kohnle (6).

 

SG Lauterstein: M. Nagel, Wagner; Stuber (1), F. Lackinger, Schmid, T. Lackinger (6), K. Nagel, Lenz (3), Villforth (5), S. Nägele, Kölle (4), Wagner, J. Nägele (10/3), Adelhelm, Mühleisen.

 

Julian de Boer