VfL Waiblingen – TSV Heiningen 23 : 24 (10 : 12)

Von Hansjörg Ksis

Die Handballfrauen des TSV Heiningen haben im Abstiegskampf ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Beim 24:23 (12:10)-Auswärtssieg gegen die Zweitliga-Reserve des VfL Waiblingen beendete das Team nach vier Niederlagen in Folge seine Durststrecke und belohnte sich für eine engagierte und über die gesamte Spielzeit konzentrierte Leistung.

Von Beginn an präsentierten sich die Heiningerinnen wach, strukturiert und mit der nötigen Konsequenz in Abwehr und Angriff. Immer wieder gelang es, sich mit geduldig herausgespielten Treffern einen Vorsprung zu erarbeiten. Zwischenzeitlich betrug die Führung sogar vier Tore, was den Spielverlauf deutlich widerspiegelte. Allerdings verpasste es der TSV, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Einige ungenutzte Möglichkeiten hielten die Gastgeberinnen im Spiel, sodass es in der Schlussphase noch einmal eng wurde.

Doch anders als in den vergangenen Wochen bewahrte Heiningen in den entscheidenden Momenten die Nerven. Das Team agierte diszipliniert, vermied überhastete Einzelaktionen und brachte den knappen Vorsprung mit viel Einsatz und spielerischer Qualität über die Zeit. Der verdiente Auswärtssieg sorgt für wichtige Punkte im Tabellenkeller und lässt die Heiningerinnen wieder näher an das Mittelfeld heranrücken.

Nach der nun anstehenden Faschingspause wartet allerdings die nächste schwere Aufgabe: Am 21. Februar gastiert mit Bargau/Bettringen der Tabellenzweite in der Heininger Voralbhalle. Für den TSV bietet sich dann die nächste Gelegenheit, den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter zu vergrößern.

Es spielten: Jana Sbrzesny, Alisia Elssesser, Nele Bücker; Ksenija Lekic, Maja Seeger 9, Lara Kreidenweiß 2, Emma Derad 1, Cara Giunta 3, Lina Vögl, Theresa Kurz, Monique Hick 1, Johanna Biegert, Iris Andjic 4.