SG Weinstadt – TSV Heiningen 26 : 22 (10:10)
Mit einer 22:26-Auswärtsniederlage bei der SG Weinstadt sind die Handballfrauen des TSV Heiningen denkbar unglücklich in die Rückrunde gestartet. Es war bereits die achte Niederlage der Saison – und erneut eine, die vermeidbar gewesen wäre.
In einer über weite Strecken umkämpften Partie traf Heiningen auf einen Gegner, der zwar keinen berauschenden Handball zeigte, seine Aufgaben jedoch konsequent abarbeitete. Die Gäste hielten das Spiel bis zur 45. Minute offen und begegneten Weinstadt auf Augenhöhe. Dann jedoch verfiel das Team in altbekannte Muster. Acht torlose Minuten in der entscheidenden Phase der Begegnung erwiesen sich auf diesem Leistungsniveau als nicht zu kompensieren und gaben letztlich den Ausschlag zugunsten der Gastgeberinnen. Zu viele vergebene Tormöglichkeiten machten es zudem unmöglich, der Defensive die nötige Stabilität zu verleihen. So kam eines zum anderen – und am Ende sorgte dies für lange Gesichter im Heininger Lager.
Eines jedoch kann man den Handballfrauen des TSV Heiningen nicht vorwerfen: mangelnden Einsatz. Der Wille und die Bereitschaft, alles in die Waagschale zu werfen, stimmten über die gesamte Spielzeit. Was der Mannschaft derzeit jedoch dringend fehlt, ist ein Erfolgserlebnis – zum einen, um sich endlich für den hohen Aufwand zu belohnen, und zum anderen, um nicht noch tiefer in den Abstiegskampf zu geraten.
Noch hat Heiningen alles in eigener Hand. Dafür ist es jedoch zwingend notwendig, zeitnah zu punkten. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag um 17.45 Uhr. Dann gastiert mit der SG Dornstetten ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt in der Voralbhalle. Ein Spiel, das für den weiteren Saisonverlauf richtungsweisend sein dürfte.

