TSV Denkendorf – TSV Heiningen 25 : 26  (12 : 17)

Von Hansjörg Ksis

Mit einem 26:25 beim TSV Denkendorf haben die Handballerinnen des TSV Heiningen ihre ersten Saisonpunkte verbucht. Den Ausschlag gaben eine deutlich verbesserte Deckungsarbeit und die erfahrene Unterstützung aus der zweiten Mannschaft.

Drei Niederlagen zum Auftakt, erneut zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle – und dennoch der erste Saisonsieg: Die Handballerinnen des TSV Heiningen haben beim TSV Denkendorf ein wichtiges Zeichen gesetzt. Der 26:25-Auswärtserfolg fiel dabei knapper aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken erwarten ließ. Zwischenzeitlich hatten sich die Heiningerinnen einen Vorsprung von sieben Toren erarbeitet.

Dass der TSV trotz der angespannten Personallage eine deutliche Leistungssteigerung zeigte, war auch der Unterstützung aus der zweiten Frauenmannschaft zu verdanken. Mehrere Spielerinnen, die bereits zu Heiningens Dritt- und Viertligazeiten auf dem Feld gestanden hatten, brachten ihre Erfahrung ein und glichen die Ausfälle mehr als aus.

Das Fundament für den Erfolg legte Heiningen in der Abwehr. Gegenüber den vorangegangenen Partien präsentierte sich die Deckung wesentlich geschlossener und aggressiver. Die Gäste verdichteten die Räume und setzten den Denkendorfer Angriff mit entschlossener Zweikampfführung unter Druck. Damit gewann das Heininger Spiel jene Stabilität, die zum Saisonstart noch gefehlt hatte.

Über weite Strecken gab der TSV den Rhythmus der Begegnung vor. Die Sicherheit in der Defensive übertrug sich auf das gesamte Auftreten; Heiningen übernahm die Kontrolle und setzte sich zeitweise bis auf sieben Treffer ab. Der deutliche Vorsprung war Ausdruck einer Überlegenheit, die sich im Endstand nur unzureichend widerspiegelt.

Mit zunehmender Spieldauer forderte der hohe Einsatz allerdings seinen Tribut. In der Schlussphase schwanden auf Heininger Seite die Kräfte, Denkendorf verkürzte den Rückstand und rückte noch bis auf einen Treffer heran. Die Gäste brachten ihre Führung dennoch über die Zeit und belohnten sich für eine über weite Strecken überzeugende Vorstellung.

Der erste doppelte Punktgewinn liefert damit auch sportlich einen wichtigen Ansatz für die kommenden Aufgaben: Mit einer kompakten, konsequent zupackenden Deckung verfügt Heiningen über die Grundlage, um Spiele zu bestimmen und erfolgreich abzuschließen.

Bestätigen wollen die Heiningerinnen diesen Aufwärtstrend am kommenden Samstag. Dann ist der SV Hohenacker-Neustadt um 20 Uhr in der Heininger Voralbhalle zu Gast.

Es spielten:

Marie Mauermann, Jana Sbrzesny – Katharina Schloot (7), Anna-Laura Kohnle (6), Monique Hick (4), Pia Zöller (4), Lina Vögl (2), Leni Körner (1), Ksenija Lekic (1), Thessa Straub (1), Anna Außerlechner, Sina Hasert, Lynn Hermle, Tanja Konstantos, Lisa-Charlotte Leiber, Hannah Seyfang