TSV Heiningen – VfL Pfullingen 32 : 29  (16 : 14)

Von Hansjörg Ksis

Die Frauen des TSV Heiningen haben im richtungsweisenden Duell gegen den direkten Konkurrenten VfL Pfullingen mit einem überzeugenden 32:29-Erfolg den direkten Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Ein Relegationsspiel ist rechnerisch zwar noch möglich, erscheint angesichts der aktuellen Konstellation jedoch äußerst unwahrscheinlich.

Vor heimischer Kulisse zeigte die Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg eine konzentrierte und reife Leistung. Von Beginn an agierten die TSV-Frauen handlungsschneller, technisch sauberer und spielerisch strukturierter als der Gegner. Vor allem im Abschluss präsentierte sich das Team konsequent und nutzte seine Chancen deutlich effizienter.

Den entscheidenden Impuls setzte Heiningen Mitte der zweiten Halbzeit: In dieser Phase rief die Mannschaft ihr tatsächliches Leistungsvermögen ab und setzte sich mit einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Vorsprung ab. Es war die stärkste Phase der Gastgeberinnen, geprägt von stabiler Abwehrarbeit und zielstrebigem Umschaltspiel.

Zwar gelang es Pfullingen in der Schlussphase, den Rückstand noch einmal zu verkürzen, doch der Heininger Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Die Kontrolle über das Spiel blieb bis zum Schlusspfiff klar auf Seiten der TSV-Frauen.

Mit dem Erfolg verbessert sich Heiningen auf den siebten Tabellenplatz und unterstreicht die positive Entwicklung der vergangenen Wochen. Nach einer schwierigen Vorrunde zeigt das Team in der Rückrunde eindrucksvoll Charakter: Fünf Siege, ein Unentschieden und lediglich drei knappe Niederlagen sprechen eine klare Sprache.

Die Mannschaft arbeitet weiterhin konsequent daran, sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle zu etablieren und die Saison mit einem stabilen Abschluss zu krönen.

Bereits am kommenden Samstag (17.45 Uhr) steht das nächste Heimspiel an: Dann empfängt der TSV Heiningen den Tabellenführer und wahrscheinlichen Meister SG H2Ku Herrenberg in der Voralbhalle. In dieser Konstellation können die TSV-Frauen befreit aufspielen – der Klassenerhalt ist gesichert, der Druck liegt klar beim Favoriten. Heiningen hat nichts zu verlieren und wird versuchen, mit einer ähnlich geschlossenen und mutigen Leistung erneut für eine Überraschung zu sorgen.

Es spielten:

Jana Sbrzesny, Nele Bücker; Anna-Laura Vogl 6, Maja Seeger 3, Lara Kreidenweiß 5, Emma Derad, Cara Giunta, Lina Vögl 1, Theresa Kurz, Alicia Passek, Monique Hick, Marcia Sedlaczek 1, Johanna Biegert 9, Katharina Schloot 7.