TSV Heiningen – SG Dornstetten, Samstag 17:45 Uhr

Von Hansjörg Ksis

Für die Handballfrauen des TSV Heiningen spitzt sich die Lage im Tabellenkeller weiter zu. Mit dem Heimspiel gegen die SG Dornstetten steht ein Duell auf dem Programm, das im Abstiegskampf richtungsweisenden Charakter hat. Es geht um nicht weniger als dringend benötigte Punkte – und um den Anschluss an das dicht gedrängte Tabellenmittelfeld.

Die Ausgangslage ist klar: Leistung und Leistungsbereitschaft des Teams sind nun in maximalem Maße gefordert. Über die gesamte Spielzeit hinweg muss am Limit gearbeitet werden, um gegen einen direkten Konkurrenten zu bestehen. Schon kleinste Nachlässigkeiten können in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel in Dornstetten ist den Heiningerinnen noch präsent. Damals setzte es eine unglückliche Niederlage – unter besonderen Bedingungen ohne Harzverwendung –, die den Spielverlauf zusätzlich beeinflusste. Umso größer ist nun der Wille, sich vor heimischem Publikum zu revanchieren und wichtige Zähler einzufahren.

Ein Abstieg wäre das Worst-Case-Szenario für den Heininger Frauenhandball. Noch sind elf Spiele zu absolvieren, und die Punktabstände ins Tabellenmittelfeld sind gering. Genau darin liegt aber auch die Chance: Mit Erfolgen gegen direkte Konkurrenten kann der Anschluss schnell wiederhergestellt werden.

Das Spiel gegen Dornstetten ist damit mehr als nur eine weitere Partie im Saisonverlauf. Es ist ein Prüfstein für Mentalität, Geschlossenheit und Konsequenz – und möglicherweise der Startpunkt für die entscheidende Aufholjagd im Saisonendspurt.