HSG Albstadt – TSV Heiningen  42 : 38 (21 : 22)

Von Jens Grube

Am vergangenen Samstag war der TSV Heiningen Handball beim Aufsteiger der HSG Albstadt zu Gast und mussten sich nach einem beidseitigen Angriffsspektakel mit 42:38 (21:22) geschlagen geben. So misslang den Staren eine erneute Revanche für die Hinspielniederlage, wie schon bereits das Wochenende zuvor gegen den TSV Blaustein.

Die Staren, welche mit starken verletzungssorgen bereits nach Albstadt reisten kamen nicht gut in die Partie und mussten schnell einen 4:1-Rückstand aufholen. Doch den dezimierten Staren gelang es den Abstand immer wieder verkürzen zu können und die Albstädter nicht schon früh davon ziehen zu lassen. So ging es von einem 12:9 in der 16. Minuten, über ein 17:13 in der 20. Minute auf ein 19:15 in der 24. Minute. Mit den letzten Körnern gelang den Staren in den letzten 6 Minuten der ersten Hälfte eine starke Aufholjagd und konnte in der 28. Minute den 20:20 Ausgleich durch Felix Neudeck erzielen und wenig später ebenfalls durch Felix Neudeck den 20:21 Halbzeitstand.

Diesen Schwung nahmen die Staren mit in die ersten Minuten der zweiten Halbzeit und so konnten die Heininger die Führung vorerst verwalten ehe es in der 40. Minute erneut ausgeglichen bei 28:28 stand. Die letzten 20 Minuten sollte dann jedoch ein Akteur ins Rampenlicht treten, welcher auf insgesamt 142 Einsätze für die HBW Balingen-Weilstetten in der 2. und 1. Bundesliga kommt und dort bis vergangene Saison noch aktiv zwischen den Pfosten stand. Die Rede ist von Torhüter Mario Ruminsky, welcher gegen die Staren sein Regionalliga BW Debüt für die HSG Albstadt bestritt. Zum Leid der Heininger Staren kam dieser nach und nach besser ins Spiel und sorgte für die spielentscheidenden Aktionen. So gelang es den Gastgebern von 29:29 innerhalb von 7 Minuten auf 34:31 in der 50. Spielminute davon zu ziehen. Diesen erneuten 3 Tore Rückstand konnten die Staren, aufgrund der am Ende dann doch fehlenden Körnern aufgrund der Pro-Kopf-Belastung der Spieler, in den verbleibenden 10 Spielminuten nicht mehr aufholen und mussten sich am Ende mit 42:38 geschlagen geben.

Erfreulich und erwähnenswert ist jedoch, dass Rückraumspieler Simon Dürner wieder auf der Platte stand und nach monatelanger Pause seine ersten Minuten wieder absolvieren konnte. „100%ig fit bin ich noch nicht, aber es geht bergauf“ sagte der Routinier nach dem Spiel.

Mit dieser Niederlage rutschen die Heininger einen Platz nach unten auf Position 10 mit einem Punkteverhältnis von 24:26. Nächstes Wochenende kommt es zum langjährigen und oftmals hitzigen Derby gegen den TSB Schwäbisch Gmünd in der heimischen Voralbhalle.

Für den TSV spielten Weinbuch/Kabak im Tor, sowie Fink (7), Zöller (6), Frey, Schröder (3), Mattes, F. Neudeck (11), Dürner (1), T. Neudeck (4), Krempl, F. Kohnle (6)